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Wie funktioniert ein EKG-Gerät?

Ein EKG kann eine genaue Übersicht über die Funktionsfähigkeit des Herzens bieten. Doch wie genau funktioniert ein EKG?

Die Funktionsweise eines Elektrokardiogramms

Das Elektrokardiogramm setzt sich aus einem Monitor und verschiedenen Kabeln zusammen. Jedes Kabel hat dabei eine Elektrode im vorderen Bereich. Dessen Funktion geschieht in erster Linie über diese Elektroden. Diese messen den Herzschlag und zeigen dessen Erregung sowie Leitfähigkeit auf einem Monitor an. Die Elektroden werden direkt auf der Haut an verschiedenen Bereichen der Brust, der Arme und Beine aufgeklebt.

Jede Elektrode verfügt dabei über ein Kabel, das direkt zum EKG-Gerät führt. Über die Elektroden wird dann die Herzfrequenz und die Erregung des Herzens gemessen und auf dem EKG-Monitor in verschiedenen Linien dargestellt. Es erfolgt eine Unterteilung der Linien in den Vorhofteil und den Kammerteil. Im Vorhofteil misst das Elektrokardiogramm dazu die Kurve des linken und rechten Vorhofes und dessen Erregungsfrequenz. Dabei erfolgt die Darstellung auf dem EKG-Monitor in Form einer P-Welle.

Nach der Messung der Vorhöfe erfolgt die Messung der Herzkammern. Diese erfolgt sobald das Blut aus den Vorderhöfen über die Segelklappen in die beiden Kammern fließt. Dabei erfolgt die Darstellung der Erregung auf dem Monitor des EKG als T-Welle.

So wird ein EKG gelesen

Nach der Messung erfolgt der Ausdruck des aufgezeichneten EKG. Hieraus kann sich der Arzt einen Überblick über die Leitungs- und Erregungszeiten des Herzen verschaffen. Neben den beiden Linien der P- und T-Welle zeichnet das EKG auch die PQ- und ST-Strecke, das QRS-Verhalten, den Herzschlag selbst und die Herzfrequenz auf.

All diese Faktoren sind wichtig, um durch das EKG eventuell vorhandene Herzprobleme zu erkennen. Um das EKG richtig auswerten zu können, vergleicht der Arzt die vorhandenen Messwerte mit den bekannten normalen Vorgaben. Dabei legt er auch besonderen Wert auf den Sinusrhythmus. Dieser sollte eine Schlagfrequenz von 60 bis 80 Schlägen pro Minute haben, über regelmäßige normale P-Wellen verfügen, einen konstanten PP-Intervall aufweisen und jede P-Welle mit einem QRS-Komplex verbinden.


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