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Wie ist ein EKG-Gerät aufgebaut?

Das EKG-Gerät gehört heute zur Grundausstattung jeder Arztpraxis. Ein herkömmliches EKG-Gerät besteht aus einem Monitor und verschiedenen Kabeln, an denen Elektroden angebracht sind. Um das EKG-Gerät einzuschalten, muss es an eine Steckdose gesteckt werden. Die heutigen EKG-Geräte sind um ein Vielfaches kleiner und werden meist digital betrieben.

 

Der Aufbau eines EKG-Gerätes – der Monitor

Auch die modernen EKG-Geräte bestehen aus einem Monitor. Diese gibt es in unterschiedlichen Größen mit einer leichten Traglast. Der Monitor verfügt über einen digitalen TFT-Bildschirm, der meist durch LED beleuchtet wird. Unterhalb desselben befindet sich das Bedienfeld. Bei einigen EKG-Geräten gibt es einen Startknopf sowie verschiedene Knöpfe für die Programmauswahl. Darüber hinaus hält der Handel aber auch EKG-Geräte bereit, welche eine Touchscreen-Funktion für die unterschiedlichen Einstellungen haben. Das Display des Monitors zeigt die Herzfrequenz, den Pulsschlag, die Sinuskurve sowie die T- und P-Wellen an. Alle Daten können im integrierten Speicher des Monitors gespeichert und bei Bedarf ausgedruckt werden. Der EKG-Geräte-Monitor wird mittels einer Batterie betrieben und lässt sich daher überall einsetzen.

 

Das moderne EKG-Geräte-Zubehör

Alle EKG-Geräte haben neben dem handlichen Monitor ein Kabel mit Elektrode. Zunächst am Monitor befestigt, wird das Kabel auf den Körper aufgebracht. Hier kann es an den Handflächen, dem Handgelenk, am Fußgelenk oder auf der Brust verwendet werden. Dabei überträgt das Kabel die Daten an den Monitor. Manche Geräte besitzen statt eines Kabels auch Kontaktflächen auf dem Monitor, bei dem mit Hilfe der Hände die Werte messbar sind. Darüber hinaus gibt es für jedes EKG-Gerät ein umfangreiches Softwarepaket, ein USB-Kabel und eine SD-Karte. Mit Hilfe des USB-Kabels und eines PC kann das Softwareprogramm auf dem Monitor gespeichert werden. Es bietet eine unterschiedlich große Anzahl an Programmen, mit denen ein EKG gelesen werden kann. Die SD-Karte fungiert als mobiler Speicher, so dass alle EKG-Aufzeichnungen auch über den PC ausdruckbar sind.


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